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Jerome Boateng wechselte 2011 von Manchester City zu Bayern München
Der deutsche Weltmeister glaubt, dass die Torjäger die Furcht der Gegenspieler spüren. Gegen Messi, Rondalo und Co. dürfe man sich nicht den kleinsten Fehler erlauben.
Zweifelsfrei zählt Jerome Boateng zu den besten Innenverteidigern der Welt. Dennoch musste auch er im vergangenen Jahr schmerzlich feststellen, dass gegen manche Top-Stürmer kein Kraut gewachsen ist. Der Abwehrspezialist des FC Bayern München glaubt, dass Spieler wie Weltfußballer Lionel Messi oder Cristiano Ronaldo die Furcht der Verteidiger spüren – und diese oft eiskalt ausnutzen.
"Jede Entscheidung ist schwierig, wenn man gegen Ronaldo oder Messi spielt. Sie sind einfach so unglaublich schnell", erklärte Boateng auf der Internet-Plattform The Players' Tribune. So reichte Barcelonas Torjäger Messi im Champions-League-Halbfinale eine kleine Körpertäuschung, um den FCB-Star auf Hosenboden zu befördern. Das Tor war die logische Konsequenz einer starken Finte, mit der Boateng wohl noch in seinen schlimmsten Träumen zu kämpfen hat.
Diese Spieler zu stoppen, sei für große Verteidiger wie Boateng schlichtweg schwierig. "Ronaldo hat zusätzlich die Größe, ist unglaublich schnell und kopfballstark", schwärmte Boateng auch vom portugiesischen Superstar. "Diese Spieler sind einfach zu gut, um sich selbst einen kleinen Fehler zu erlauben", so der 27-Jährige: "Ronaldo, Messi, Suarez, Neymar. Diese Spieler können riechen, ob du einen Zweikampf mit ihnen fürchtest. Ein Hauch von Angst und sie vernichten dich.
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